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Im 6. und 7. Jahrhundert entstand in der nordafrikanischen Region Thugga (heutiges Tunesien) durch den Bau von Festungen, Fortifikationen, Stadtmauern und Wachtürmen eine befestigte Landschaft. Der urbane Ballungsraum des Untersuchungsgebiets gehörte zu den reichsten Regionen des römischen Nordafrikas. Philipp Margreiter zeigt auf, welche Rollen und Nutzungsmöglichkeiten die verschiedenen Fortifikationen in der Transformation des spätantiken Siedlungswesens spielten und welche Anpassungsstrategien daraus folgten. Daneben untersucht er bei den einzelnen Festungen Bauprozesse und Materialressourcen anhand von Spolien, um Auswahl- und Entscheidungsprozesse während der Errichtung nachzuvollziehen zu können. Damit zeigt dieser Band erstmals die Einbettung byzantinischer Fortifikationen einer nordafrikanischen Region in eine landschaftsarchäologische Untersuchung. Diese Herangehensweise ist dabei auch auf andere Regionen des byzantinischen Nordafrikas anwendbar und kann für zukünftige archäologische Forschungsvorhaben im heutigen Maghreb ein Vorbild sein. Neuer Ansatz zu Festungen und Landschaften des spätantiken Nordafrikas
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